Christian Müller-Horrig

Inventur

(…) „Jedes der Mädchen hatte seine eigene Matratze zum Schlafen. Er hat immer eine neue gekauft. Wenn das Mädchen dann fort war, hat er ein Schild mit seinem Namen an der Matratze befestigt und sie in einem Raum aufbewahrt, den er ausschließlich dafür reserviert hatte.“ Der Kommissar unterbrach sich, um eine Zigarette anzuzünden.

„Woher wissen Sie das so genau?“, fragte der Fahrer.

„Er selbst hat es mir erzählt. Kurz bevor es vorbei war. Das Zimmer haben wir niemals gefunden.“

Der Fahrer dachte eine Weile nach. „Aber wie können Sie dann sicher sein, alle Mädchen gefunden zu haben?“ (…)

Drift

(…) Er hielt das Fernglas lange auf einen Punkt in der Ebene gerichtet. Marie kniff die Augen zusammen und versuchte, etwas zu erkennen.

„Was siehst du?“

„Sie kommen.“ Er ließ das Fernglas sinken. Sein Blick wanderte hin und her. Er war ein großer Mann. Trotzdem wirkte er jetzt zerbrechlich. Der Frost und das Warten hatten seine Knochen ausgehöhlt und ihn erschöpft. Sie wusste, er würde zerbrechen wie trockenes Holz. Einen Moment lang hasste sie ihn dafür, dass er sie in diese Lage gebracht hatte und sie jetzt nicht mehr schützen konnte.

Sie begann, an einem Fingernagel zu kauen. „Wie lange noch, bis sie da sind?“

Er wandte sich der ausgebrannten Ruine zu, neben der der Wagen mit dem wenigen, das sie hatten retten können, stand. „Nicht lange genug.“ (…)

Abbildung: Astrid Korntheuer

Buck Franklin #44 – Die Gefangene der Space-Kannibalen

(…) Der Geruch von verbranntem Fleisch stieg in seine Nase. Marsianerfleisch! Er erkannte es am charakteristisch ekelerregenden Geruch. Angeblich waren sie Kannibalen. In den Städten unter den Kuppeln erzählte man sich hinter vorgehaltener Hand grausame Geschichten. Buck kannte sie alle und er wusste, dass sie nicht stimmten. Die Marsianer opferten ihresgleichen, weil sie primitiv waren und sich vor den grausamen Göttern ihrer Vorfahren fürchteten. Doch hatte es nicht auf der guten alten Erde auch einmal ein Volk gegeben, das seinesgleichen das Herz herausgeschnitten und die blutenden Leichname die Stufen ihrer Pyramiden hinuntergestürzt hatte? Die Menschheit hatte seitdem gewaltige Fortschritte gemacht, hatte den Weltraum erobert und neue Festen der Zivilisation errichtet. Man musste ihnen nur genügend Zeit geben, dann würden auch die Marsianer die dumpfen Fesseln ihrer unterentwickelten Kultur abwerfen.

Buck wandte sich zum Gehen. Hier würde er nichts erfahren. Es war sinnlos den Frieden dieses heiligen Ortes zu stören. Doch dann hörte er einen Schrei, einen spitzen Schrei, den Schrei eines Menschen. Sein athletischer Körper verwandelte sich in Sekundenbruchteilen in einen einzigen gespannten Muskel. Die blauen Augen des großen Mannes blitzten wachsam. Wieder ertönte der Schrei. Irgendwo dort oben schrie eine Frau in Todesangst. Betty! Die Laserpistole sprang in seine Hand (…)

Abbildung: Astrid Korntheuer

Trope

(…) Seitdem Du gegangen bist, ist es viel ordentlicher in der Wohnung. Ich schlafe jetzt wechselweise in den Betten. Dr. Nowottny sagt, ab und zu den Härtegrad zu wechseln, sei gut für den Rücken.

Ja, Deine Kleider, die Du im Schrank hängen lassen hast, sind noch da. Ab und zu probiere ich etwas an, weil es mir gefällt. Aber das ist mir alles zu groß. Deswegen bringe ich die Sachen nach und nach zum Roten Kreuz. Dort freuen Sie sich, wenn ich komme. Sie sagen, große Größen würden immer gesucht. Ich habe ohnehin den Eindruck, dass es viel mehr obdachlose Männer als Frauen gibt. Was meinst Du, woran das liegt? Sind Frauen geschickter darin, einen Platz im Leben zu finden, oder sterben sie schneller? (…)

Abbildung Astrid Korntheuer

Der Mann in der Kiste

Ein Mann lebt in einer Kiste, die er über seinen Kopf gestülpt hat. Bis zu den Hüften hinab reicht sie und lässt unten wässriges Licht herein. Er läuft durch die Straßen einer Stadt ohne Namen. Ohne Namen läuft er und sieht nur den Boden. Dieser spricht zu ihm. Er sagt ihm, wo er ist.

Immer wieder gelangt der Mann an Vertrautes, an geborstene Fliesen, an Farbflecke und an Unkraut, das zwischen Kantsteinen nach oben drängt. Werden der Asphalt spärlich und der Beton dünn, dann spürt er die Stadt unter sich verschwinden und macht schnell kehrt.

Manchmal ist eine Frau in der Kiste. Dann wird es eng dort und dunkel. Der Mann sieht die Frau nicht an. Stattdessen schließt er sie in die Arme und presst ihren Brustkorb zusammen, bis alles Leben aus ihr gewichen ist. Manchmal erkennt sie ihn und ruft seinen Namen. Dann sind seine Augen wie wütende Zobel und er verstärkt den Druck, bis das Wort nur noch müde in seinem Kopf umherflattert. Der leblose Körper entgleitet ihm und rutscht hinaus ins Freie. Wenn er bei seiner Wanderung auf einen dieser zurückgelassenen Körper stößt, beschleunigt er seinen Schritt.

Seit vielen Jahren schon durchwandert der Mann in der Kiste die Stadt ohne Namen. Kreuz und quer geht er, doch ihre Grenzen überschreitet er niemals. Wenn der Abend in ihm blaut, macht er Halt und lässt die Nacht ein in die Kiste und träumt im silbrigen Licht von einer Spinne mit zehn Beinen.

Bei seinen Wanderungen stößt der Mann immer wieder auf Hindernisse. Es kommt vor, dass der Zusammenprall so heftig ist, dass die Kiste dabei beschädigt wird und ihn das hereinbrechende Licht trifft wie ein Schlag. Es brennt auf der Haut und er beeilt sich, eine neue Kiste zu finden. Er achtet darauf, dass diese stabiler ist als die vorangegangene. Nachdem ihm anfangs Pappe noch ausreichend erschien, wechselte er später zu Sperrholz und schließlich zu Brettern aus Fichtenholz, die mit Querleisten verstärkt sind.

In letzter Zeit spürt er ab und zu, wie seine Beine drohen, unter dem Gewicht der Kiste nachzugeben, und er weiß, dass er sein Ziel bald erreicht haben wird.

Ein Mann lebt in einer Kiste. Er weiß nicht mehr seit wann. Wenn man ihn fragte, würde er sagen: „Schon immer.“

Delfine

    It has been demonstrated that dolphins communicate not with their gibbering voices but with the varied intervals of silence between the sounds they emit.

(Toru Takemitsu)

Wenn man nicht wüsste, dass dies ein Krankenhaus ist, könnte man glauben, es handele sich um ein Kreuzfahrtschiff. Die Sonne hängt tief und warm über dem Häusermeer, ich liege in einem Deckchair auf der Dachterrasse und rauche eine Zigarette. Den Stuhl habe ich direkt neben die Brüstung gestellt, so dass ich bequem hinunterschauen kann. Gerade beobachte ich eine junge Frau, die im gegenüberliegenden Hotel am Fenster steht und auf die Straße hinunterschaut. Um ihren Körper und ihren Kopf hat sie zwei Handtücher geschlungen. Ihre glatten hellbraunen Schultern ragen aus dem Handtuch heraus und ich bin fasziniert von der Akkuratesse, mit der sie die Handtücher um sich geschlungen hat, von der Sorgfalt und Aufmerksamkeit, die sie beim Anlegen der Tücher verwendet haben muss. Ein kurzes Bild – sie steht feucht und glänzend vor dem Spiegel – steigt in mir auf und sinkt dann tief in meinem Körper. Wie sie da steht, hat sie etwas von einem neugierigen Tier, das die Witterung aufnimmt, bevor es sich ins Unbekannte hinauswagt, und ich frage mich, was sie wohl denken wird, wenn sie mich sieht. Der dicke weiße Verband an meinem Hals und die Zigarette, die ich dandyhaft abgespreizt halte, harmonieren bestimmt gut mit meinem traurigen Gesichtsausdruck. Zur Zeit trage ich meistens gefasste Melancholie zur Schau. Ich glaube, die Mädchen hier mögen das. Jedenfalls sind sie besonders freundlich zu mir. Wahrscheinlich denken sie, sie könnten mich retten.

Das neugierige Tier verschwindet hinter der Wellenbewegung einer geschlossenen Gardine. In meinem Rücken höre ich Schritte, die weder zu den Schuhen der Schwestern noch zu den hier bei Patienten üblichen Badelatschen gehören. Es sind klackende Schritte, die kleine schwarze Löcher in das träge Rauschen des frühen Abends stanzen. Ich drehe mich um. Meine Mutter trägt zweifarbiges Kostüm aus Baumwolltweed von Chanel und Riemchensandalen aus Samt, dazu wie gewöhnlich Perlen und eine blaue Kelly-Bag.

„Musst du unbedingt rauchen?“ fragt sie, nachdem sie mir einen flüchtigen Kuss auf die Wange gedrückt hat.

„Es wird deiner Aufmerksamkeit nicht entgangen sein, daß ich bereits das 19. Lebensjahr vollendet habe“, sage ich.

„Ich will ja nur dein Bestes.“ Sie zieht einen weiteren Deckchair heran, setzt sich und holt eine Packung Lindt-Schokoladentäfelchen aus ihrer Tasche. „Möchtest du ein Stück?“

Ich drücke die Zigarette an der Brüstung aus, nehme ein Täfelchen und schiebe es mit der Zunge in meine Backe. Während es dort langsam zergeht, verbringen wir einige Minuten mit Schweigen. Schweigen ist ein integraler Bestandteil der Sprache unserer Familie. Ich halte Ausschau nach dem neugierigen Tier, aber die Gardine verharrt reglos an Ort und Stelle. Unten rauscht leise und stetig der Verkehr und ich überlege, ob ich noch eine Zigarette rauchen sollte.

„Dein Vater lässt dich auch grüßen.“, bricht meine Mutter schließlich das Schweigen. „Er ist noch auf dem Blockseminar in Österreich. Sonst wäre er bestimmt gekommen.“

„Bestimmt.“, sage ich. Meine Hand wandert langsam in Richtung der Silk Cuts.

„Und Tante Margarethe hat auch angerufen und sich nach dir erkundigt. Sie ist schrecklich in Sorge. Aber ich habe Sie beruhigt. Schließlich hast du deinen“, sie zögert kaum merklich, „Unfall ja auch gut überstanden.“

„Richtig.“, sage ich. „Es tut mir leid, dass sie sich Sorgen machen muss.“

„Oh nein. Das muss es nicht. Sie ruft ja ohnehin jeden Sonntag an. Sie ist da oben etwas einsam und braucht manchmal jemanden, der mit ihr ein vernünftiges Gespräch führt.“

„Ich werde sie wohl in den nächsten Tagen einmal anrufen.“

„Tu das. Sie freut sich bestimmt. Es gibt ja immer wieder Leute, die es einfach nicht gelernt haben, mit sich alleine zu sein.“

Ich zünde eine neue Zigarette an. Der Geschmack mischt sich auf ungewohnte Art und Weise mit dem der Schokolade. Es ist seltsam, wie manches nicht zueinander zu passen scheint und trotzdem zusammengehört.

„Darf man das hier überhaupt?“ fragt meine Mutter.

„Ich hab nicht gefragt.“

Sie seufzt und wirft einen schnellen Blick auf die Santos Demoiselle an ihrem Handgelenk. „Ich muss ohnehin gehen. Wir sehen uns dann übermorgen.“

„Ist gut.“

Sie drückt mir einen weiteren Kuss auf die Wange. Dann entfernen sich die klackenden Schritte. Nachdem sie verstummt sind, mache ich versuchsweise einige schnalzende Geräusche mit meiner Zunge. Dabei öffne und schließe ich wechselweise den Mund und verändere so den Obertonanteil. Ich warte einige Augenblicke und wiederhole den Vorgang. Die Gardine gegenüber bleibt unbewegt.

Endspiel

wie lange

noch eine line aus

legen wir uns

worte in den mund

höhlen

menschheits

dämmerung

All the lost ones

deine augen

sterne blicken her

abzüglich der tage

der freuden

feuertaufe

ich dich auf den

namenlos

gelöst

Resteficken

verkehr stockt

meine leere auf die zwölf

uhr nachts sind

alle katzen grau

enhaftes outfit

im schritt

tempogegen

stoß mich nicht

zurück zur natur

sondern

schau mir in die augen

ringe um luft und

liebe das leben ist eine bau

stelle ich mich den tat

sachen machst du

(übrigens auch in meinem namen

sind schall und rauch

zeichen setzen sechs)

Eismeer

„Jetzt geht es wieder los“, sagt meine Frau, als in der Wohnung nebenan das Geschrei beginnt. Wir sitzen am Küchentisch, lesen Zeitung und frühstücken. Es ist Sonntag. Draußen scheint die Sonne. Das Licht spielt mit den Blättern der Kastanie im Hinterhof. Es wird ein heißer Tag werden. Im Radio haben sie gerade von über 30 Grad im Schatten gesprochen. Später werde ich mich auf dem Balkon in den Liegestuhl legen und den Teil der Zeitung lesen, den meine Frau gerade liest, während sie kochen wird. Abends werden wir am Fluß spazieren gehen. Es ist gut, zu wissen, was man tut, besonders am Wochenende.

Ich drehe das Radio lauter. Das Weinen des Jungen und die zornige Stimme der Frau bohren Löcher in die Wand. Zwei Minuten später öffnet sich nebenan die Wohnungstür, das Weinen des Jungen wird durchdringender, die Tür schließt sich wieder. Ich hasse dieses Geräusch. Das Weinen eines Kindes im Hausflur. Ich sehe den Jungen manchmal, wenn er an der Hand seiner Mutter die Treppe hinabsteigt. Er ist gerade eingeschult worden, hat braunes Haar und ein fahles Gesicht. Der Ranzen zieht schwer an seinen Schultern. Ich mag die Art nicht, wie er seinen Kopf hängen lässt.

„Wie kann sie das nur tun?“ Meine Frau stellt das Radio ab. „Wenn ich ein Kind hätte, dann würde ich es bestimmt nicht so behandeln.“

„Woher willst du das denn wissen?“, frage ich.

Sie antwortet nicht. Der Junge weint immer noch. Ab und zu hämmert er gegen die Tür. Ich seufze und gieße mir noch etwas Kaffee ein.

„Pass auf!“, sagt meine Frau, „Stell die Tasse nicht schon wieder neben den Untersetzer.“

„In zehn Minuten lässt sie ihn sowieso wieder rein“, sage ich. „Das weißt du genauso gut wie ich. Er weiß es doch auch.“

Meine Frau legt die Zeitung weg, steht auf und holt die Keksdose aus dem Hängeschrank über dem Herd. Meine Frau ist eine hervorragende Köchin. Es gibt kein Rezept, das ihr nicht gelingt, und ihre Kekse sind besonders gut. Jetzt stapelt sie einige davon auf einen kleinen Teller und gießt ein Glas Milch ein.

Ich sehe ihr über den Rand der Zeitung zu. „Was machst du da?“

„Na, was schon? Ich bringe dem armen Jungen jetzt Kekse und Milch.“

„Lass es sein. Das bringt doch nichts.“

„Irgendjemand sollte etwas tun. Meinst du nicht?“

„Aber es geht uns nichts an. Warum sollen wir uns in ihre Angelegenheiten einmischen?“

Sie zögert einen Moment, Teller und Glas zittern leicht in ihren Händen. Dann verlässt sie die Küche und ich höre, wie sie die Wohnungstür öffnet. Das Schluchzen des Jungen sickert in die Küche und bleibt an mir hängen.

Ich vertiefe mich wieder in die Zeitung. Einige Minuten vergehen. Meine Frau kommt zurück, setzt sich an den Tisch und nimmt ihre Zeitung.

„Und?“, frage ich nach einer Weile.

„Er wollte nicht, dass ich bei ihm bleibe. Aber die Kekse haben ihm geschmeckt. Das konnte man sehen.“ Sie lässt die Zeitung sinken. Ihr Blick geht in die Leere. „Ich glaube, er hatte Angst, dass seine Mutter uns sehen könnte.“

Ich zucke die Achseln. „Die haben wir doch alle.“ Immerhin herrscht im Hausflur jetzt Stille.

Zehn Minuten später klingelt es. Ich öffne die Tür. Es ist die Mutter des Jungen. In den Händen hält sie den leeren Teller und das Glas.

„Guten Tag“, sage ich.

„Ihr Geschirr.”

Sie hat rotes Haar und Augen von seltsam undefinierter Farbe, zwischen grau und grün mit vielen goldenen Einsprengseln. Meiner Frau hat sie einmal erzählt, dass sie aus Riga stamme, und wenn ich ihre Augen sehe, muss ich immer an ein gefrorenes Meer denken. Wird es im Winter dort so kalt, dass das Meer gefriert? Ich muss sie einmal fragen. Das Beste an ihr sind die Beine. Ich glaube, sie weiß das auch. Meistens trägt sie kurze Röcke. Sie zeigt, was sie hat.

„Danke.“ Ich nehme Teller und Glas. „Haben dem Jungen die Kekse geschmeckt.“

„Lassen Sie das“, sagt sie.

„Sie müssen wissen, dass meine Frau die Kekse gebacken hat. Nichts aus dem Laden“, sage ich. „Meine Frau ist eine sehr gute Köchin.“

„Schön für sie. Tun sie das trotzdem nicht wieder.“

„Möchten Sie vielleicht auf einen Kaffee hereinkommen?“

„Ich meine es ernst.“ Sie dreht sich um, ist verschwunden.

Ich gehe in die Küche und stelle das Geschirr in die Spüle.

„Und?“ fragt meine Frau.

Ich zeige mit dem Finger auf die Schläfe und lasse ihn kreisen. „Ich hab’s dir doch gleich gesagt.“

„Kannst du das Geschirr nicht gleich in die Spülmaschine stellen?“, sagt sie. „Du weißt doch, dass es mich dort nur stört.“

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